[Rezension] Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth von Rick Riordan

Die Armee des Titanen Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn Kronos und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Das müssen Percy und seine Freunde unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren …

 

Percy Jackson. Wie viel Zeit habe ich mittlerweile schon in seinen Büchern verbracht? Genug auf jeden Fall, um mich immer wieder auf das nächste Buch zu freuen. So war es auch mit diesem Teil. Ich hatte zwar begonnen es als Hörbuch zu hören, aber habe dann doch schon bald wieder auf das Buch gewechselt. Irgendwie fand ich es so viel angenehmer wahrzunehmen als wenn ich es nur gehört hätte.
Wieder dreht sich das Buch rund um unser junges Halbblut Percy Jackson. Wie jedes Buch in dieser Reihe beginnt es im Sommer oder besser zum Anfang des Sommers. Eine neue Schule, und neue Probleme begleiten auch hier den Hauptcharakter. Und doch schafft es Rick Riordan in diesem Buch wieder die Welt der griechischen Mythologie neu und spannend zu verpacken. In diesem Buch dreht sich alles um das Labyrinth, wie der Titel schon vermuten lässt. Jeder, der sich mit der Mythologie ein wenig auskennt, wird genau wissen, von welchem Labyrinth in diesem Buch die Rede ist. Es ist immer wieder faszinierend wie die Götter und Geschichten einfach in die moderne westliche Welt übertragen und eingewebt werden. Neben dem zentralen Thema des Buches kommt auch immer wieder das zentrale Thema der Buchreihe zur Sprache: Percy Jackson und seine Rolle in der Welt der Götter – zusammengefasst in einer Weissagung. Es sind wieder die typischen Charaktere mit am Start, die uns mittlerweile allen ans Herz gewachsen sind. Doch neben der Geschichte um Percy wird auch die Geschichte von Grover ein wenig mehr herausgestellt und auch ein wenig mehr verfolgt. Schade finde ich es nur, dass dieses Buch in der Ich-Form geschrieben ist, weshalb wir leider kaum Einblicke in die Reise von anderen Charakteren bekommen. Jedoch sind viele Bücher in dieser Art geschrieben, um mehr mit dem Hauptcharakter fühlen zu können. Erst in diesem Buch hat es mich aber wirklich irgendwie gestört. Jedoch ist es auch verständlich, dass man nicht mitten in einer Buchreihe den Schreibstil ändern kann. Im Laufe des Buches passieren verschiedene Dinge, die mich doch immer wieder für einen Moment stoppen ließ. Nicht, weil es nicht spannend war, sondern weil einige Stellen mich so verwirrt hatten im Moment des Lesens. Natürlich setzt sich dann immer schön wieder das ganze Bild zusammen am Ende, jedoch muss man auch erstmal an diese Stelle kommen. Einzig und allein der Cliffhanger am Ende war wirklich gemein. Bisher war ich ein mehr oder weniger klaren Schnitt von diesem Autor gewöhnt, doch dieses Ende war alles andere als sauber. Aus diesem Grund kann ich es nicht abwarten auch den letzten Teil und somit das Finale zu lesen.

 

3,5 von 5 Punkten

[Rezension] Bates Motel – Staffel 4

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Genre: Drama, Thriller
Episoden: 10
Deutsche Erstausstrahlung: September 2016
Wo kann ich es schauen?: Netflix

Hach ja, Bates Motel. Oder eine Serie, die ich aus purer Langeweile angefangen habe und die mich trotzdem irgendwie gefesselt hat. In diesem Beitrag werden höchstwahrscheinlich Spoiler zu den vorherigen Staffeln zu finden sein. Also wenn ihr noch nicht mit Staffel 3 durch seid, würde ich euch raten, diesen Text nicht zu lesen.
Ich bin damals ohne irgendeine Vorahnung in diese Serie reingegangen. Erst am Ende der ersten Folge erfuhr ich, dass es auf dem Alfred Hitchcock Film „Psycho“ beruht. Oder in einer gewissen Art und Weise dessen Vorgeschichte betrifft. Zu Anfang der Serie ist alles noch soweit in Ordnung, doch je weiter die Folgen voranschreiten, desto mehr und mehr kann man den psychischen Verfall von Norman zuschauen. In den ersten Staffeln hat er schon mehrere Morde begangen – an einige kann er sich erinnern, an andere nicht – so erscheint es zumindest. Schon in der dritten Staffel wird ein Bild geprägt, was sich durch die vierte Staffel zieht. Norman Bates nimmt die Persönlichkeit seiner Mutter Norma Bates an. Beginnt ihre Kleider zu tragen, während sie weg ist. Im Staffelfinale von Staffel 3 tötet Norman seine ehemalige Freundin. Schon in der Schlussszene wird sehr deutlich, dass er glaubt, seine Mutter würde ihn dazu anstiften bzw. würde die Morde begehen. So ähnlich zieht sich das auch durch die neue Staffel. Ich persönlich bin der Meinung, dass diese Staffel auch sehr dunkel gehalten ist, um sich der Stimmung anzupassen. Vermutlich auch um sich dem Geisteszustand des Jungen zu gleichen. Immer wieder passieren in dieser Staffel Dinge, die mich geschockt haben. Klar, einige Dinge waren schon klar, sobald sich auch nur die Richtung angedeutet hatte, jedoch war eine Sache zum Ende dabei, die ich beim besten Willen nicht vermutet hatte. Hier zeigt sich wirklich, wie psychisch labil Norman mit der Zeit eigentlich geworden ist. Seine Krankheit scheint auch von Folge zu Folge schlimmer zu werden. Eine Empfehlung meinerseits wäre nicht unbedingt in der letzten Folge zu essen. 😀 Denn ansich passiert nichts ekelhaftes alá Saw, jedoch ist es auf einer tieferen Art verstörend und in gewisserweise auch ekelerregend. Ich habe danach jedenfalls das Essen erstmal für einen Moment gelassen, um ehrlich zu sein.
Wer die Serie angefangen hat, sollte sie auch weiterschauen, wenn sie einen interessiert. Denn auch wenn die Geschichte ziemlich verstörend ist, so ist sie in gleichem Maße auch faszinierend. Deshalb werde ich auch die fünfte Staffel – und damit auch die finale Staffel – schauen, sobald diese auf Netflix verfügbar ist.

3 von 5 Sternen

[Rezension] Die Legenden der Schattenjägerakademie von Cassandra Clare

 

Über 800 Seiten mit den Erlebnissen von Simon nach dem Finale der Chroniken der Unterwelt.
Prägnant und witzig erzählen die 10 Geschichten von früheren Begebenheiten und spinnen die Fäden von Clary und Simon mit ihren Freunden weiter auch über das Ende von City of Heavenly Fire hinaus.
Dieser Band enthält außerdem exklusiv 10 Comicstrips zu jeder Geschichte!
Ohne Erinnerungen muss Simon erneut herausfinden, wer er eigentlich ist. Hat er das Zeug zum Dämonen bekämpfenden Helden – wie ihm seine früheren Freunde Clary und Jace erzählen? Oder ist er doch der bleiche Comicfan, der nicht einmal die Kraft hat, eine Waffe der Nephilim richtig in der Hand zu führen? Und dann gibt es noch Isabelle, an deren Liebe er sich nicht erinnern kann, obwohl es in seinem Bauch kribbelt, immer wenn er an sie denkt. War er wirklich mit diesem tollen Mädchen zusammen, und wenn ja, wie hat er das nur angestellt?

 

Cassandra Clare und die Schattenjägerwelt. Manchmal frage ich mich, ob ich je davon loskommen werde. Mit jedem Buch merke ich dann: Nein, werde ich nicht. Dafür habe ich mich einfach viel zu sehr in dieses Universum verliebt. So führte für mich natürlich auch kein Weg vorbei an diesem Buch. Nun eigentlich war es nie geplant, dass die Legenden der Schattenjäger als normales Buch erscheinen. Zunächst war es eine E-Book Reihe und ich war alles andere als scharf darauf, diese zu lesen. Natürlich interessierte ich mich für das Leben in der Akademie und ein paar neue Geschichten mit bekannten Gesichtern sind auch nie falsch, jedoch habe ich einfach eine Abneigung gegenüber Simon. Ich kann nicht einmal sagen, woran das liegt. Eigentlich ist er ja ansich ein ziemlicher cooler Charakter. Doch in der Chroniken der Unterwelt Reihe habe ich angefangen ihn nicht zu mögen. Aus diesem Grund habe ich mich auch ein wenig um dieses Buch gedrückt. Schon die Stellen in der normalen Buchreihe haben mich sehr lange beschäftigt, sobald es sich mehr um Simon als um andere gedreht hatte. Trotzdem hatte ich dann den Versuch gewagt, dieses Buch zu lesen. Und ich habe es nicht bereut. Natürlich ist Simon noch immer Simon (wenn nicht sogar ein wenig nerviger in diesem Buch als in den anderen), jedoch lässt es sich gut mit ihm aushalten in dieser Reihe. Es wird eine Reihe von neuen Charakteren vorgestellt, wir bekommen Einblicke in das Leben von bekannten Charakteren und von noch unbekannten Charakteren. Jedoch hat es wirklich Spaß gemacht, mehr über verschiedene Schattenjäger und Schattenweltler zu erfahren. Die Geschichten sind im typischen Cassandra Clare Stil geschrieben, was das Lesen noch einmal einen Ticken spannender werden lässt. Jedes Kapitel behandelt eine neue Geschichte, aber eben auch das Leben in der Akademie. Für mich als Freund von solchen Ausführungen war das Buch wirklich wundervoll. Man bekommt Einblicke in ein anderes Kapitel der Schattenjägerwelt und hat trotzdem noch das Gefühl, in ein und derselben Welt zu sitzen. Ich wusste allerdings schon, wie es mit Simon ausgeht, da ich zuerst Lady Midnight gelesen hatte. Jedoch machte es das Buch nicht weniger spannend und dramatisch.
Für jeden Schattenjäger unter uns ist dieses Buch wirklich guter Lesestoff. Denn hier werden Blicke hinter die Kulissen geworfen und freuen wir uns nicht alle über neues Material rund um unsere New Yorker Shadowhunter Bande?

 

4,5 von 5 Punkten

[Rezension] Reign – Staffel 1

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Genre: Drama, Historisch
Episoden: 22
Deutsche Erstausstrahlung: Februar 2015
Wo kann ich es schauen?: Netflix

Diese Serie liegt schon eine Weile auf meiner Liste. Ich wusste nie recht, ob ich sie wirklich schauen wollte, weil ich das, was ich an Ausschnitten gesehen hatte, immer nicht so toll fand. Doch an einem Abend (nachdem ich die Folge Shadowhunters geschaut hatte), packte mich irgendwie die Lust darauf diese Serie zu schauen. Immerhin spielt dort auch Alan van Sprang mit (Valentine in Shadowhunters). Zudem kannte ich auch Adelaide Kane aus Teen Wolf.
Schon nach den ersten paar Folgen war ich wirklich gefangen von der Serie. Ich habe ja bei sowas sowieso ein kleinen Fable für Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten. Ob es nun die Clockwork Reihe von Cassandra Clare ist oder jetzt eben Reign. Denn in der Serie dreht es sich um Mary Stuart. Ich weiß ja nicht, wie es bei euch ist, aber wir haben ihre Geschichte nur sehr wenig behandelt. Immerhin sind die meisten Filme zu diesem Thema auch immer aus englischer Sicht, also aus Sicht von Queen Elisabeth I. Auch meistens erst mit ihrem späteren Leben. Doch hier wird an der Stelle angesetzt, noch bevor die Krönung von Elisabeth überhaupt erfolgt ist. Auch wenn die Faktenlage beibehalten wird in der Serie, hat sie trotzdem noch ihre gewisse Raffinesse. Auch wenn man wirklich Zeitweise das Gefühl hat, es sind bestimmt 4 oder 5 Folgen vergangen dabei war es gerade einmal 1 oder 2. Denn die meisten Folgen sind so vollgepackt mit Informationen und Ereignissen, dass es oftmals wirklich schwer ist, hinterher zu kommen bzw. wirklich alle Fakten zu behalten. Zudem ist in der ersten Staffel noch nicht geklärt, wie und ob die Hochzeit mit Francis nun noch stattfinden wird. Sie sind zwar von Beginn an verlobt (wurde diese doch schon in den Kindheitstagen einander versprochen), jedoch passieren immer wieder Dinge, die diese Verlobung auf eine harte Probe stellt. Immerhin muss man ja auch noch bedenken, dass sie sich nicht wirklich kennen. Natürlich war das früher einfach so, da wurde nur sehr selten aus wahrer Liebe geheiratet. Die Serie bringt das für mich auch sehr schön rüber. Jeder, der die Serie schaut, muss aber schon bedenken, dass es noch immer keine dokumentarische Serie ist. Klar, die Wahrheit ist auf jeden Fall vorhanden, jedoch ist ein Plot sehr offen, würde ich zumindest behaupten.
Jedoch kann ich diese Serie guten Gewissens für kleine Historyfans empfehlen. Aber doch schon eher für Leute, die sich gerne in Drama-Serien wiederfinden. Denn diese bringt deutlich Spannung mit sich.

4 von 5 Punkten

[Rezension] Die Märchen von Beedle dem Barden von J.K. Rowling

Welcher ordentliche Zauberer kennt sie nicht: die großartigen alten Märchen, die Beedle der Barde für die magische Gemeinschaft gesammelt hat? Jedem Zaubererkind werden sie abends vorgelesen. Nur Harry Potter hätte fast zu spät von ihnen gehört. Fast. Doch dann rettete ein wertvoller Hinweis daraus ihm das Leben – im Kampf gegen Voldemort, dem grausamsten schwarzen Magier aller Zeiten.

Nun endlich haben auch Muggel die Gelegenheit, fünf der Märchen kennenzulernen. Eine Sternstunde für Potter-Fans. Und für alle, die zauberhafte Geschichten lieben.

 

Eigentlich wollte ich euch heute ein anderes Buch vorstellen, nur leider habe ich mich damit überschätzt. Aber es kommt ganz ganz sicher in zwei Wochen, denn ich bin so gehypt darauf, euch davon zu berichten. Doch das jetzt erst einmal zur Seite geschoben, denn nun geht es um die Märchen, die JK Rowling mit uns Muggeln (wobei ich natürlich keiner bin) geteilt hat.
5 Märchen finden sich in dem schmalen Büchlein, was auch im Dreierset zusammen mit „Quidditch im Wandel der Zeiten“ und „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ gekauft werden kann. Ich habe jedoch von einer Kommilitonin von mir das einzelne Büchlein geschenkt bekommen. Zunächst hatte ich nicht einmal wirklich vorgehabt, es zu lesen. Es sind immerhin Kindermärchen. Doch irgendwann hat es mich dann ziemlich in den Fingern gejuckt, einen Blick reinzuwerfen. Ich bin so froh, dass ich es wirklich gemacht habe. Die Geschichten sind wirklich liebevoll erzählt und auch die gesamte Gestaltung. Zwischen den Texten befinden sich immer wieder kleine Illustrationen, die zur Story passen. Im Anschluss an das Märchen gibt es stets noch einen Kommentar von Albus Dumbledore dazu. Ich finde, dass gerade das die Geschichten noch ein wenig wirklicher erscheinen lässt. Oder besser erweckt es den Eindruck, dass diese Märchen wirklich kleinen Zaubererkindern vorgelesen wurden. Gut, wenn man einige davon ließt, wird man sich schon wundern, warum zur Hölle jemand sowas seinen Kindern vorlesen sollte? Dann allerdings sollte jeder von uns mal an die Märchen von den Brüdern Grimm denken oder an die von Hans Christian Andersen. Ich gehe mal davon aus, dass jeder von uns schon das eine oder andere davon gelesen hat. Natürlich sind diese mittlerweile angepasst, denn die Ausgangsgeschichten sind mehr als brutal und schon ziemlich blutrünstig. Darum kann ich mir durchaus denken, dass diese Märchen in dem Buch auch oftmals anders den Kindern erzählt werden, als sie dort niedergeschrieben sind. Jedoch wer weiß? Zauberer gehen vielleicht davon aus, dass Kinder so etwas zugetraut werden kann? Man weiß ja nie, nicht wahr?
Außerdem muss ich sagen, dass es sich alleine schon deswegen lohnt das Buch zu holen, weil der Kauf die Organisation Lumos unterstützt. Schon dafür hat sich jeder Cent gelohnt. Außerdem habe ich festgestellt, dass sie sich auch wirklich gut als Märchen zum Vorlesen eignen. Also ist dieses kleine Büchlein in meinen Augen ein kleines Muss für die ganzen Potterheads da draußen.

5 von 5 Punkten

[Rezension] Shadowhunters – Staffel 1

Produktionsland: Vereinigte Staaten
Genre: Fantasy, Drama
Episoden: 13
Deutsche Erstausstrahlung: Januar 2016
Wo kann ich es schauen?: Netflix

 

Ach ja, Shadowhunters. Gibt es eigentlich eine Serie, die mehr diskutiert wurde in der Fandom-Welt? Da es mittlerweile eine zweite Staffel gibt, die noch mehr dazu bringt, wohl kaum, aber heute will ich mich erstmal nur mit der ersten Staffel befassen, denn die zweite Staffel läuft ja gerade noch.
Mit der Verkündung, dass die Filme (zum Glück) nicht weitergeführt werden, kam direkt die Ankündigung der Serie. So ziemlich jeder in einem Fandom träumt eigentlich von einer Serie, denn dort hat man mehr Zeit, um die Bücher wirklich umzusetzen. Doch schon bei der Besetzungen fingen die meisten an zu schmollen und wollten lieber die Filmcharaktere zurück. Ich persönlich muss sagen, dass ich anfangs auch ein wenig zwiegespalten war. Jace ist mir ein wenig zu breit und dass Luke eine dunkle Hautfarbe hat, war irgendwie nicht das, was ich mir in den Büchern vorgestellt hatte. Trotzdem habe ich der Serie eine Chance gegeben, immerhin hat doch jeder eine Chance verdient.
So, vermutlich bin ich bei vielen Buchfans gleich unten durch, ABER ich mochte die erste Staffel wirklich. Klar, es war nicht hundertprozentig nach den Büchern, wenn man sich aber überlegt, wie die Serie sich selbst beschreibt, dann ist das auch klar. Basierend auf den Büchern. Das bedeutet nicht, dass alles gleich ist. Nun gut, ich muss sagen, ich war am Anfang auch ein wenig enttäuscht. Das lag nun einmal daran, dass ich mir auch die Bücher wirklich umgesetzt gewünscht habe. Jedoch hätte man schon merken müssen, dass es nicht gleich sein kann, weil man die Serie in das Jahr 2016 geholt hat. Die Bücher spielen ja rund 10 Jahre eher. Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich persönlich von Harry Shum Jr. beeindruckt bin. Als er verkündet wurde, konnte ich ihn mir bei bestem Willen nicht als Magnus vorstellen, doch ich finde, dass er wirklich mit zu den besten schauspielerischen Leistungen in der Serie zählt. (Achtung jetzt kommt ein SPOILER) Besonders die Stelle bei Alecs Hochzeit mit Lydia fand ich einfach herzergreifend gespielt von beiden. (Spoiler ENDE) In der Serie haben sie die Welt von New York noch einmal neu erfunden. Was jedoch bedacht werden sollte, wenn man die erste Staffel schaut: Das Budget war sehr gering. Nach der Flaute der Filme ist man davon ausgegangen, dass die Nachfrage nicht wirklich hoch nach mehr sein würde. Ich persönlich finde, dass man deutlich sehen kann, dass das Budget in der ersten Staffel deutlich niedriger war als in der zweiten. Besonders auch im Vergleich von solchen Dingen wie die Engelsschwerter etc. Die Geschichte in der ersten Staffel finde ich auch wirklich spannend. Natürlich ist sie nah den Büchern, aber eben doch mit dem eigenen Wink der Produzenten. Das macht die Sache auch spannend, denn so weiß man eben nicht, was als nächstes passiert. Würde man die Bücher einfach in die Serie packen, wüsste man es. (Nicht dass ich das nicht auch schauen würde, wie vermutlich die meisten anderen auch.)
Zum Schluss muss ich sagen, dass die Serie wirklich sehenswert ist, auch für Buchfans. Hier muss jedoch einfach gelernt werden, dass man Serie und Buch nicht als Einheit sondern als zwei Dinge von einer Sache sieht. Dann kann die Serie wirklich Spaß machen.

 

4,5 von 5 Punkten

[Rezension] Percy Jackson erzählt: Griechische Heldensagen von Rick Riordan

Warum braucht Perseus eine Umarmung? Was hat Herkules angestellt? Und wer schlug Medusa den Kopf ab? Noch einmal öffnet Percy Jackson die Büchse der Pandora. Und dieses Mal bringt er die tragischen Ereignisse, ruhmreichen Taten und kühnen Abenteuer der griechischen Helden auf den Tisch. In bester Percy-Manier erzählt er urkomisch und kenntnisreich von Herkules, Orpheus und Co. und lässt dabei keine Frage unbeantwortet. Ein waghalsig-komisches Leseabenteuer!

 

Bestimmt habt ihr schon damit gerechnet, aber ja ich musste natürlich auch das Hörbuch zum zweiten Teil von Percy erzählt hören. Wieder wurde es von Marius Clarén eingelesen. Und wieder bin ich ein kleines bisschen begeistert davon, wie gut seine Stimme es doch noch mehr werden lässt. Wisst ihr was ich meine? Ich glaube, ich wäre nicht so glücklich über die beiden Hörbücher gewesen, wenn sie von jemand anderem eingesprochen wären. Aber genau kann ich das natürlich nicht wissen. Nun aber wieder Mal zum Buch zurück. Dieses Mal dreht es sich nicht um unsere 12 liebsten Götter sondern um die berühmtesten Helden der Antike. Gut, ich muss wirklich sagen, dass ich nicht alle Helden kannte. Besonders die meisten Frauen waren mir nicht geläufig, was mich schon ein wenig traurig stimmt. Jedoch war ich umso glücklicher, dass ich jetzt natürlich noch mehr über die weiblichen Helden der Antike weiß. Besonders amüsant wird es dann wieder durch Percys Kommentare, die das ganze zu einer ganz amüsanten Reise machen. Ich muss auch sagen, dass mir durch die Bücher klar geworden ist, wie schrecklich ironisch unser lieber Percy Jackson eigentlich sein kann. Auch dieses Hörbuch hat mich immer wieder zum Grinsen und Schmunzeln gebracht. (Ich will vermutlich gar nicht wissen, was die Leute in der Bahn alle von mir gedacht haben müssen, aber das kenne ich ja bereits.) Natürlich habe ich mich auch durch dieses Hörbuch wieder brav ein wenig selbst gespoilert, aber da ich das ja schon aus dem ersten Teil kannte, musste ich nun eben damit leben. Außerdem waren es nicht solch riesige Spoiler, dass ich jetzt sagen würde, ich muss den Rest nicht mehr lesen. Denn das werde ich zweifelsohne demnächst auch tun, um eben die ganze Geschichte hinter den Spoilern zu erfahren. Aber vor allem auch um wieder die eigenen Abenteuer von Percy Jackson zu erleben. Klar, er hat die anderen Geschichten so dargestellt, als ob sie ihm selbst passiert wären, aber es ist bei weitem eben nicht das gleiche.
Jedoch kann ich mit gutem Gewissen diese Bücher jedem Percy Jackson Fan empfehlen so wie jedem Freund der griechischen Mythologie. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass man es nicht all zu eng sehen sollte. Denn diese Bücher sind eher für die unterhaltende Bildung ausgelegt als nur für die Bildung. Jedoch kann man das auch gerne seinen Kindern vorspielen, um sie ein wenig in den Geschichten der Antike zu unterricht. Wer weiß, das bringt vielleicht irgendwann einmal eine halbe Million bei WWW?

4 von 5 Punkten